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Gitarrenkabel: So Wählst du Richtig

Das Kabel ist das am meisten unterschätzte Glied der Kette und kann doch den Ton verändern und Brummen einbringen. Du musst kein Vermögen ausgeben, aber Kapazität, Schirmung und Klinkentyp zu verstehen hilft bei der Wahl.

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Warum das Kabel den Ton beeinflusst

Mit passiven Pickups bildet das Kabel einen Schaltkreis mit Resonanz: seine Kapazität und die Pickup-Induktivität erzeugen einen Peak, der den Klang färbt — meist mit etwas weniger Höhen bei langen oder stark kapazitiven Kabeln.

Kapazität und Länge

Je länger das Kabel, desto höher die Kapazität und desto stärker werden die Höhen gedämpft. Halte es kurz (3-6 m). Für lange Wege bewahrt ein Buffer (oder ein Funksystem) am Anfang der Kette die Höhen.

Schirmung und Brummen

Eine gute Schirmung schützt vor Brummen und Störungen (Lampen, Netzteile, Bildschirme). Humbucker brummen bauartbedingt weniger als Single Coils.

Klinken, und Instrumenten- vs Lautsprecherkabel

Ein Gitarrenkabel nutzt eine TS-Klinke (mono/unsymmetrisch). Achtung: Instrumenten- und Lautsprecherkabel sind NICHT austauschbar — das falsche zwischen Top und Box kann den Amp beschädigen.

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Häufige Fragen

Beeinflusst das Kabel den Klang?
Ja, mit passiven Pickups: Kapazität + Induktivität bilden eine Resonanz, die den Ton färbt.
Wie lang?
So kurz wie möglich; für lange Wege ein Buffer oder Funksystem.
Warum brummt es?
Schlechte Schirmung und Störungen: gut geschirmte Kabel und isolierte Netzteile.
Lautsprecherkabel statt Instrumentenkabel?
Nein: verschiedene Kabel; das falsche zwischen Top und Box kann den Amp beschädigen.